Christiansholm festning
Runde Turmfestung von 1672 am Osthafen
Eine runde Turmfestung auf einer Schäre, die heute mit dem Festland verbunden ist. Gebaut 1662-1672 zum Schutz des Osthafens, 1872 außer Dienst gestellt und heute ein Ort für Kultur und Veranstaltungen.
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Was Christiansholm ist
Christiansholm festning ist eine runde Turmfestung vor dem Ufer von Kristiansand. Sie wurde gebaut, um den Osthafen der Stadt zu verteidigen. Die Festung steht auf einer kleinen Schäre, rund 90 m vor dem Ufer. Die Schäre ist heute mit dem Festland verbunden, du erreichst die Festung also zu Fuß.
Militärisch hat die Festung längst ausgedient. Heute gehört sie der Kommune und wird für Kultur und Veranstaltungen genutzt.
Bauform
Christiansholm besteht aus zwei ineinander gesetzten Türmen. Außen liegt der Kanonenturm „Kongens batteri“ mit 35 m Durchmesser und Mauern von rund 5 m Stärke. Hier standen die Kanonen, die den Osthafen schützen sollten.
In der Mitte steht der Pulverturm. Er ragt etwa 6 m über den äußeren Ring hinaus, seine Mauern sind 1,25 m dick. Von außen siehst du deshalb einen breiten Ring mit einem höheren Turm in der Mitte.
Geschichte
Die Pläne für die Festung gehen auf die Zeit Christians IV. zurück, der Kristiansand 1641 gegründet hatte. Begonnen wurde der Bau 1662 unter Frederik III., fertig war die Anlage 1672. Baumeister war Willem Coucheron, der Turm selbst entstand zwischen 1667 und 1672.
Ihr einziges Gefecht erlebte die Festung 1807 gegen eine britische Flotte, zu der die HMS Spencer gehörte. 1872 wurde Christiansholm außer Dienst gestellt.
Heute
Die Festung ist gut besucht und dient als Rahmen für Kultur und Veranstaltungen. Eigentümerin ist die Kommune Kristiansand, die Anlage gehört damit der Stadt, deren Hafen sie einst schützte.
Aus derselben Epoche stammt das Straßenraster der Innenstadt: Die Seite Kvadraturen stellt das Zentrum vor, das Christian IV. 1641 anlegen ließ. Zum Baden findest du die Stadtstrände auf der Seite Strände, weitere Ziele unter Sehenswürdigkeiten.